Unsere Politik

Unser Motto: Gemeinsam für ein liebens- und lebenswertes Schwanstetten!

Wir stehen für eine Politik in Schwanstetten, attraktiv für alle Generationen, die die Gegenwart weiterhin erfolgreich gestaltet und vorausschauend die Weichen für die Zukunft stellt, mit dem Ziel, dass sich jeder in unserer Gemeinde wohl fühlt und zufrieden ist.

Windkraft ist keine Frage des Wollens, sondern der Mitgestaltung

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Viele glauben, Gemeinden würden selbst entscheiden, ob und wo Windräder gebaut werden. Das stimmt so nicht. Der Ausbau ist gesetzlich vorgeschrieben, durch das Wind-an-Land-Gesetz des Bundes. Dieses verpflichtet jedes Bundesland, verbindliche Flächenziele zu erfüllen. Für Bayern heißt das: 1,8 Prozent der Landesfläche müssen bis 2032 für Windenergie bereitstehen.

Das ist kein Wunschdenken und keine fixe Idee einer Kommune. Es ist Bundesrecht, und es wird kommen, ob man will oder nicht. Die Frage lautet also nicht ob, sondern wie und wer es gestaltet.

Warum also gerade das Gebiet zwischen Wendelstein und Schwanstetten? Weil dort nach ersten Prüfungen die Rahmenbedingungen stimmen, hat die Regierung von Mittelfranken die Fläche WK 402 als geeignet eingestuft. Diese Kriterien sind gesetzlich definiert, Gemeinden können das nicht frei entscheiden.

Umso wichtiger ist es, die Gestaltung vor Ort selbst in die Hand zu nehmen. Wendelstein und Schwanstetten haben sich daher frühzeitig entschieden, den Dialog mit den betroffenen Flächeneigentümern zu suchen. Ziel war von Beginn an eine faire, transparente und gerechte Lösung, bei der alle Eigentümer berücksichtigt werden und niemand übergangen wird. Nur wenn alle an einem Strang ziehen, kann ein solches Projekt im Sinne der Region gelingen.

Ein Blick in den südlichen Landkreis Roth zeigt, wie wichtig das ist: Am Eichelberg, zwischen Thalmässing und Hilpoltstein, hat ein privater Investor Windräder beantragt, noch bevor die beiden Kommunen ihre eigenen Planungen abschließen konnten. Verwaltungstechnisch ist so ein Antrag vergleichbar mit einer Bauanfrage für ein Haus oder eine Garage, eine rechtliche Vorprüfung, aber noch kein Spatenstich. Bis tatsächlich gebaut werden darf, folgen Umweltgutachten, Abstimmungen mit Eigentümern und Genehmigungsverfahren, ein Prozess, der meist fünf bis sieben Jahre dauert.

Doch genau deshalb zählt jede verlorene Woche. Kommunen können nicht so schnell handeln wie private Investoren, sie sind an öffentliche Beschlüsse, transparente Verfahren und Bürgerbeteiligung gebunden. Wenn solche Prozesse durch Blockaden oder Missverständnisse verzögert werden, kostet das wertvolle Zeit. Und Zeit ist in diesem Fall bares Geld, für andere. Denn während vor Ort gestritten wird, sichern sich Investoren längst die nächsten Flächen.

Darum ist es richtig, dass Wendelstein und Schwanstetten frühzeitig gemeinsam mit Partnern wie den Gemeindewerken Wendelstein und der kommunal getragenen N-ERGIE handeln. So bleibt die Gestaltungshoheit in der Region, die Bürgerinnen und Bürger können sich beteiligen, und die Einnahmen fließen über Beteiligungen und Gewerbesteuer in die kommunalen Haushalte.

Der Unterschied ist entscheidend: Ein Windpark unter kommunaler Regie stärkt die Region. Ein Windpark in privater Konzernhand stärkt nur fremde Bilanzen.

Windkraft ist keine Frage des Wollens, sondern der Verantwortung. Entweder wir gestalten sie selbst, sozial, transparent und mit Augenmaß, oder andere tun es für uns.

Die Energiewende wird kommen. Aber wie sie kommt, das entscheiden wir, hier bei uns, in der Region. Beteiligen Sie sich daher am Bürgerentscheid am 25.1.2025.

Stimmen Sie für eine Mitgestaltung durch den Markt Schwanstetten!